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22. Januar 2020
Redaktion

Wenn das Imprägnierspray auf die Lunge schlägt

Was geschieht, wenn Imprägniersprays mit winzigen Teilchen (Nanopartikeln) in die Lunge gelangen? Lösen sie dort Entzündungen aus oder schädigen gar das Lungengewebe? Das sind Fragen, die im internationalen Forschungsprojekt „NANOaers“ von Fachleuten aus Deutschland, dem europäischen Ausland und den USA in den vergangenen drei Jahren unter der Leitung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bearbeitet wurden. Ergebnisse der Versuche mit Aerosolen, die aus Imprägniersprays freigesetzt werden, wurden auf dem Abschlussworkshop des Projektes vom 21. bis 22. Januar 2020 vorgestellt.

Foto: auremar/Adobe Stock

In einem Aerosol transportiert ein Gas (feste oder flüssige) Schwebeteilchen. Die Experimente mit Nanopartikeln aus Silber oder Cerdioxid zeigten, dass nicht allein die Eigenschaften der Teilchen wie deren Größe die Wirkung auf das Lungengewebe beeinflussen. Auch in den Sprays enthaltene Lösungsmittel und Additive verändern die Reaktion der Aerosole mit Lungenzellen. Additive sind Stoffe, die Lösungen stabilisieren und schmutzabweisende Eigenschaften der Imprägniersprays steigern.

Foto: Andrey Popov/Adobe Stock
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