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29. August 2023
Annette Switala
7. ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK

Seminare zu Beschwerden an Fuß und Bewegungsapparat

Die Ursachen von Krankheitsbildern zu erkennen und zu erfassen, ist oft der Schlüssel zu ihrer Therapie - auch und gerade in der Orthopädieschuhtechnik. Mehrere Seminare auf der 7. ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK vermitteln Wissen rund um häufige Krankheitsbilder, mit denen Sie im beruflichen Alltag konfrontiert sind. Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Seminarplatz!
Foto: Naeblys/Adobe Stock

Hallux valgus und hallux rigidus

Samstag, 9.30 bis 10.30 Uhr

Foto: C. Maurer Fachmedien
Dr. Ludwig Schwering

Der Hallux valgus und der Hallux rigidus gehören zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern. Die Inzidenz wird bisweilen in der Fachliteratur mit 30 Prozent angegeben.
Wie entsteht jedoch der Hallux valgus? Welche Verfahren und welche Nachbehandlung sind erfolgversprechend? All diese Fragen wird Dr. Schwering in diesem Seminar beantworten und außerdem auch das Krankheitsbild des sogenannten Hallux rigidus mit einbeziehen. Von den Ursachen und der zugrunde liegenden Pathobiomechanik über die klinische und radiologische Darstellung und Entscheidungsfindung bei der Therapie bis hin zu konservativen und operativen Verfahren und deren Erfolgsaussichten werden kaum Fragen offen bleiben.

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Das diabetische Fußsyndrom und die Charcot-Arthropathie

Samstag, 11.00 – 12.00 Uhr

Foto: C. Maurer Fachmedien
Dr. Vanni Tim Förster und Dr. Ludwig Schwering

Die Erkrankung des Diabetes mellitus kann zu einer Nervenfunktionsstörung führen, in deren Folge biomechanische Störungen in der muskulären Steuerung des Fußes und Propriozeption entstehen können, die ihrerseits wieder schwere Deformitäten, Ulzera und Infekte begünstigen. Während sich die Internisten in den vergangenen Jahren um die Wund- und Diabetesbehandlung verdient gemacht haben, wurden die biomechanischen Störungen bisweilen nicht ausreichend berücksichtigt. Daher wollen die Referenten den biomechanischen Therapieansatz veranschaulichen, aus dem sich sehr gute Chancen für eine Rehabilitation und Heilung ergeben. Das Seminar beinhaltet folgende Themen:

1. Entstehung des Diabetischen Fußes und der Charcotarthropathie (Dr. Schwering)
2. Richtungsweisende Bildgebung beim DFS (Dr. Förster)
3. Amputationen beim DFS sind nicht das Ende, sondern können der Anfang eines neuen Lebens sein (Dr. Förster)
4. Konservatives und operatives Therapiekonzept des DFS und Charcot (Dr. Schwering)

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Schmerztherapie ohne Medikamente

Freitag, 14.00 – 15.00 Uhr

Grafik: C. Maurer Fachmedien
Dr. Wolfgang Laube

Es ist anerkannt, dass die physische Inaktivität gemeinsam mit der Fehl- und Überernährung zu den Hauptursachen aller chronisch degenerativen Erkrankungen und einer großen Anzahl sehr häufiger Krebserkrankungen gehört. Aus dieser Tatsache resultiert, dass das Mittel der absoluten Wahl zur Prävention und der Therapie die ausreichend häufige und regelmäßige körperliche Aktivität ist. Das Seminar begründet, warum die physische Inaktivität die Erkrankungen bis hin zur chronischen Schmerzerkrankung verantwortet. Zudem wird die therapeutische Kette von der nicht-pharmakologischen Behandlung der Schmerzen, um die aktive Therapie durchführen zu können, über die Physiotherapie bis hin zum nachhaltigen therapeutischen Gesundheitstraining vorgestellt.

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Füße anatomisch und therapeutisch begreifen: Pathologien am Rückfuß

Samstag, 12.30 bis 13.30 Uhr

Foto: C. Maurer Fachmedien
Dr. Jens Wippert und OSM Franz Fischer

Das Seminar vermittelt, wie man mit Hilfe des Patientengesprächs, der visuellen Inspektion, verschiedenen Funktionstests und der Palpation Krankheitsbilder am Rückfuß erkennen und die richtige orthopädieschuhtechnische Lösung dafür finden kann. Behandelt werden in dem Seminar Beschwerden am oberen Sprunggelenk (funktionelle und strukturelle Einschränkungen), die Achillodynie, die Plantarfasziitis und planterer Fersenschmerz mit Fersensporn. Es werden die dazugehörigen Pathologien vorgestellt und vermittelt, wie man sie erkennt – und welche Therapiemöglichkeiten in der Orthopädieschuhtechnik jeweils zur Verfügung stehen. Die klinischen Tests und Übungen für den Fuß werden praktisch geübt.

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Dieses Seminar findet ein zweites Seminar als Lehrlingsseminar am Freitag, 12.30 bis 13.30 Uhr statt – Lehrlinge können sich hier anmelden.

Spiraldynamik® als funktioneller Ansatz in der Therapie

Freitag, 14.00 bis 15.00 Uhr

Foto: C. Maurer Fachmedien
Dr. Jens Wippert

Der Workshop führt in das Bewegungs- und Therapiekonzept der Spiraldynamik® ein. Dabei wird praktisch an Wirbelsäule und Fuß gearbeitet. Nach einem Blick auf die pathobiomechanischen Zusammenhänge gängiger Fußbeschwerden (Hallux valgus, Fersensporn, Krallenzehen etc.) wird die aktive Fußverschraubung behandelt und geübt.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Das Seminar findet ein zweites Mal am Samstag, 11.00 bis 12.00 Uhr statt.

Anmeldung und weitere Infos

Von Analysetechniken und handwerklichen Inhalten über betriebswirtschaftliche und Marketing-Themen bis hin zu Beratung und Verkauf gibt es eine Vielzahl weitere Seminarthemen. Parallel läuft ein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm.

Den Programmflyer zum ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK-Kongress finden Sie hier (PDF)

Zur Anmeldung für Messe, Kongress und Seminare gelangen Sie hier.

www.ost-messe.de

Diabetes mellitus
Sensomotorik des Gehens bei Diabetes mellitus Typ 2-Teil 2
Die Stoffwechselerkrankung Diabetes verursacht krankhafte Ver­änderungen in allen Strukturen des sensomotorischen Systems. Diese Strukturveränderungen betreffen die Sensoren, die nervalen Leitungsbahnen zum und vom Zentralen Nervensystem (Polyneuropathie), das ZNS selbst und die Muskulatur (Atrophie, Sarkopenie). In der Folge sind fortschreitend alle sensomotorischen Funktionen gestört, wozu als herausragendes Merkmal das Gangbild gehört. Die veränderte Gangsensomotorik als Folge der ausgeprägten Reduzierung der Funktions-fähigkeit und Belastbarkeit aller Gewebe führt dann zu ausgeprägten Problemen des Stütz- und 
Bewegungsapparates mit Schmerzen. Die immer weiter abnehmende Bewegungsfähigkeit, die Kraftminderung durch Atrophie und degenerativen Umbau der Muskulatur und die Reduzierung der Ausdauer verantworten eine fortschreitend nachteilige Biomechanik der Gelenkfunktionen der unteren Extremität. Daraus entstehen die Gewebeschädigungen sowohl aus der Sicht der sich verschlechternden Gewebeversorgung als auch der mechanischen Gewebebelastung. Für den Patienten äußern sich die gravierenden Folgen in orthopädisch, internistisch und schmerzrelevanten Symptomen bevorzugt am Fuß. Das Einbezogensein aller Körperstrukturen erfordert auch einen aktiven Therapieansatz für „alle Körperstrukturen und -funktionen“. Ein wesentliches Element ist die orthopädietech­nische Versorgung des Fußes, um die Fähigkeit und Belastbarkeit des Gehens zu verbessern.
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Foto: Andrey Popov/Adobe Stock
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