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11. Mai 2020
Annette Switala
Interview mit OSM Dirk Klein

Wenn‘s in der Ausbildung mal hakt

Den Nachwuchs für den Beruf zu begeistern, gelingt in den meisten Ausbildungsverhältnissen gut, ist OSM Dirk Klein aus Köln überzeugt. Wie in jedem Ausbildungsberuf treten jedoch auch in der Orthopädieschuhtechnik manchmal Probleme zwischen den Beteiligten auf. Welcher Art sind diese Schwierigkeiten und was lässt sich gemeinsam verbessern? Wir haben den Lehrlingswart der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Rheinland/Westfalen, der auch Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der HWK Düsseldorf ist, dazu befragt.
Foto: privat
Dirk Klein
Herr Klein, als Lehrlingswart haben Sie die Auf­gabe, zwischen Auszubildenden, Chefs und Schulen zu vermitteln, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Was sind die häufigsten Probleme, mit denen Sie zu tun haben?

Oft sind es Kommunikationsprobleme, mit denen Ausbilder oder Lehrlinge zu mir kommen – mitunter gibt es Schwierigkeiten, die Sicht des anderen zu verstehen oder konstruktiv miteinander zu sprechen. Dahinter kann eine Vielzahl an Konflikten stehen, die wir dann im Einzelfall betrachten. Und da muss man sich sowohl die Seite der Ausbilder, der Schulen als auch die der Lehrlinge anschauen, um die jeweiligen Positionen zu verstehen.

Von welchen Problemen in den Betrieben berichten die Auszubildenden denn?

Manchmal kommt es vor, dass Gesellen abwandern und die Lehrlinge ganz alleine da sitzen, keiner Zeit hat, ihnen etwas beizubringen oder ihre Fragen zu beantworten. Oder sie sind in einem Betrieb, in dem der Altmeister zunehmend überlastet ist. Ich denke, das muss man vor dem Hintergrund sehen, dass die Betriebe heute vielfach von den wachsenden Verwaltungsaufgaben und der zunehmenden Bürokratie, die der Gesetzgeber, aber auch die Krankenkassen fordern, über Gebühr belastet sind. Hinzu kommt der Fachkräftemangel, der dazu führt, dass viele Betriebe weniger Arbeitskräfte haben, als sie sich wünschen. So bleibt immer weniger Zeit, sich der Ausbildung zu widmen.

Ein Problem ist aber auch, dass teilweise Betriebe ausbilden, die die Struktur für eine umfassende Ausbildung eigentlich gar nicht haben. Und zwar deshalb, weil sie sehr spezialisiert arbeiten und nur Einlagen oder nur orthopädische Maßschuhe fertigen, oder weil manche handwerklichen Tätigkeiten dort gar nicht mehr angewendet werden. Die Auszubildenden merken dann durch den Kontakt mit ihren Mitschülern, dass sie manche handwerklichen Fertigkeiten gar nicht erlernen oder womöglich die ganze Zeit nur Einlagen schleifen, während andere sämtliche Arbeitsgebiete in der Orthopädieschuhtechnik kennen lernen. Dieses Problem spitzt sich immer mehr zu, je mehr es auf die Prüfungen zugeht. Denn da müssen die Auszubildenden Aufgaben lösen, die sie in sehr spezialisierten Betrieben womöglich nie gemacht haben.

Ich möchte den Betrieben daher ans Herz legen, nur dann auszubilden, wenn sie die Inhalte, die in einer Ausbildung gelehrt werden sollen, entweder selbst abbilden – oder wenn sie für den Arbeitsbereich, den sie nicht abdecken, eine Lösung, zum Beispiel in Kooperation mit einem anderen Betrieb, finden können. Die jungen Menschen können das selbst nicht einschätzen, wenn sie sich für einen Ausbildungsbetrieb entscheiden. Deshalb sollte man von vornherein offen mit ihnen darüber sprechen, welche Bereiche man abdecken kann, und für die anderen Bereiche eine Lösung finden. Wenn das nicht geht, sollte man konsequenterweise nicht ausbilden.

Können die Schulen das nicht abfangen?

Die Schulen können Wissen vermitteln, und dabei werden auch Fächer wie Materialkunde oder Werkzeugkunde vermittelt. Aber die handwerklichen Fertigkeiten und der Umgang mit dem Kunden sollen in der dualen Ausbildung ja gerade in den Betrieben vermittelt werden. Und das geht nur, wenn der Lehrling wirklich alle Aufgabengebiete in der Werkstatt und im Maßraum durchläuft, angeleitet wird und einen oder mehrere Ansprechpartner für seine Fragen hat.

Wie unterschiedlich das in den Betrieben gehandhabt wird, sehen wir bei den Prüfungen. In vielen Betrieben läuft es gut – da interessiert sich der Chef und oft auch das gesamte Team dafür, dass der Lehrling seine Aufgaben gut schafft und entsprechend darauf vorbereitet ist. Wir haben da auch ganz vorbildliche Betriebe, in denen der Prüfling gemeinsam mit dem Lehrmeister einen geeigneten Versorgungsfall auswählen darf, unter seiner Anleitung die passenden Materialien heraussucht und den Schuh sogar ein oder mehrmals vor der Prüfung im Betrieb bauen darf. Oft sind es diese Betriebe, aus denen dann regelmäßig die Preisträger bei den Leistungswettbewerben kommen. Andere Lehrlinge dagegen müssen sich den Fall, für den sie einen Schuh bauen, ganz alleine suchen und sich das Material für die Schuhe selbst organisieren. Da kann es vorkommen, dass sie mit unpassenden Schaftgrößen oder fehlenden Schuhkomponenten zur Prüfung kommen. Sie haben dann natürlich wesentlich schlechtere Voraussetzungen als die Prüflinge, die in ihrem Betrieb optimal auf die Prüfungsbedingungen vorbereitet wurden.

Und so stelle ich mir Ausbildung auch vor: Anleitung geben, unterstützen, aber auch fordern, und die Voraussetzungen und Impulse geben, die der Lehrling braucht, um alle Aufgaben am Ende selbstständig umsetzen zu können. Ich finde es auch ganz wichtig, die Auszubildenden zu allen Tätigkeiten mitzunehmen, auch in den Maßraum. Ich kann nur empfehlen, damit nicht zu lange zu warten. Oft ist es sehr motivierend für junge Menschen, mit den Patienten in Kontakt zu kommen, die von den orthopädieschuhtechnischen Versorgungen profitieren, und auch die Kunden freuen sich meist, wenn ein wissbegieriger junger Mensch mit dabei ist. Wenn ein Lehrling auch einmal einen Kunden begrüßen darf, mit ihm sprechen, die Terminvereinbarung und die Verabschiedung übernehmen darf und mit anhören kann, wie gute Beratungsgespräche ablaufen, hat er sehr viel bessere Chancen, im Beratungsgespräch in der Prüfung gut abzuschneiden als einer, der dies noch nie machen durfte.
Was wird getan, um diesen ungleichen Voraussetzungen in den Ausbildungsbetrieben entgegenzuwirken?

Von Seiten der Innung, der Schulen und der Handwerkskammer versuchen wir gerade, dies von mehreren Seiten gemeinsam anzugehen. Wir stellen jetzt auf den Innungsversammlungen jedes Jahr vor, was bei der Zwischenprüfung, die ja auch schon für das Endergebnis zählt, und bei der Gesellen-Abschlussprüfung gefordert wird und was die Lehrlinge daher im Betrieb auch schon einmal gemacht haben sollten. Außerdem haben wir gemeinsam mit anderen Innungen eine Broschüre erarbeitet, die für Ausbilder zusammenfasst, was im Betrieb vermittelt werden sollte. Wir laden auch ausdrücklich dazu ein, das Gespräch mit uns zu suchen, wenn Fragen zur Ausbildung auftreten. Wir gehen auch an die Berufsschulen und stellen uns den neuen Lehrlingen vor, damit sie sehen, welche Ansprechpartner sie haben, wenn es Probleme geben sollte.

Und wenn die Prüfungen anstehen, kommen wir auch noch einmal in die Schule. Wir erklären ihnen, was sie erwartet, und lassen sie den ein oder anderen Prüfer schon einmal sehen, damit sie die Angst verlieren.

Eine dritte Maßnahme, mit der wir die Ausbildungsergebnisse verbessern wollen, ist, dass wir an den verschiedenen Schulstandorten in NRW daran arbeiten, einheitliche Prüfungen an gleichen Terminen einzuführen, damit es hinterher nicht heißt, an dieser Schule war es aber leichter oder schwieriger als an jener. Und bei handwerklichen Themen, die in der Branche unterschiedlich gesehen werden, erarbeiten wir einheitliche Vorgaben.

Ich muss sagen, dass sich die Abstimmung der Schulen untereinander richtig gut entwickelt hat und dass es hier eine sehr schöne, engagierte Zusammenarbeit gibt. Das ist in unserem Handwerk ja nicht immer einfach gewesen, weil es viele individuelle Lösungen gibt und es dann leicht darum geht, wer der bessere Handwerker ist. In der schulischen Ausbildung steht jetzt im Vordergrund, gemeinsame Lösungen zu finden, was ja nur im Interesse des Auszubildenden sein kann. Und diese Lösungen kommunizieren wir auch den Betrieben. Natürlich können sie auf ihre Art fertigen, aber sie sollten wissen, was ihre Auszubildenden für die Prüfung lernen und können sollten.

Was würden Sie sich für die Zusammenarbeit ­zwischen Schulen und Betrieben wünschen?
Dass  mehr miteinander geredet wird. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, wenn bei Unstimmigkeiten erst einmal nachgefragt wird, warum etwas so oder so gemacht wurde – und generell, wenn Schulen und Betriebe auf Austausch bedacht sind. Ich denke, das ist für alle Seiten wichtig. Wenn sich der Auszubildende über den Lehrmeister beschwert, ist es wichtig, auch die Seite des Ausbilders zu hören – und umgekehrt. Und wenn erzählt wird, dass an den Schulen Unterricht ausfällt, ist es wichtig, auch dort mal nachzufragen, ob das wirklich so war und welche Gründe das hat. Natürlich sind Lehrer auch mal krank, aber wenn den Schülern in so einem Fall eine Aufgabe gestellt wird, die sie selbst lösen sollen und die dann nachher besprochen wird, dann kann das in der gegebenen Situation eine sinnvolle Lösung für den Unterricht sein.
Mit welchen Herausforderungen haben die Lehrer an den Schulen zu tun?
Die Lehrer haben es in den Klassen teilweise mit sehr heterogenen Gruppen zu tun. Ein Teil der Schüler kommt sehr gut mit, ist zielstrebig und begabt, vielleicht auch schon durch den elterlichen Betrieb geprägt, oder begeistert sich einfach so für den Beruf. Ein weiterer Teil hat schon Probleme, die einfachsten mathematischen Aufgaben zu lösen und zum Beispiel die Differenz zwischen zwei unterschiedlichen Sohlenerhöhungen zu berechnen. Und manche Schüler mit Migrationshintergrund haben große Schwierigkeiten, die deutsche Sprache zu verstehen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Auszubildenden aus ihren Lehrbetrieben ganz unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, dann kann man sich vorstellen, dass Unterrichten nicht ganz einfach ist. Viele unserer Lehrer machen da tolle Arbeit, indem sie sich bemühen, die Schüler je nach ihren unterschiedlichen Voraussetzungen zu fördern.
Wozu raten Sie, wenn die Lernschwierigkeiten eines Azubis sehr groß sind?
Das muss man im Einzelfall betrachten und entscheiden. Wenn die Sprache oder fehlende Mathematikkenntnisse das Problem sind, kann man gemeinsam überlegen, ob das durch Büffeln oder Nachhilfe in den Griff zu bekommen ist. Um das inhaltliche Lernen zu unterstützen, haben wir von der Innung eine digitale Lernplattform (Moodle) bereitgestellt, auf der die Auszubildenden selbstständig und in Eigenverantwortung Inhalte lernen und nachvollziehen können – das wird von den jungen Menschen gut angenommen.

Wenn sich jemand schwer tut, in der Werkstatt die notwendigen handwerklichen Fertigkeiten zu erlangen, kann man schauen, ob es ihm nicht genügend gezeigt wurde, ob er einfach etwas länger Zeit braucht – oder ob handwerkliches Arbeiten wirklich nicht das Richtige für ihn ist. Aber auch hier muss man genau hinschauen. Denn es gibt in unserem Beruf ja viele Einsatzmöglichkeiten, so dass man unterschiedlich veranlagten Mitarbeitern verschiedene Wege aufzeigen kann: Sie können sich ins Handwerk stürzen und den ganzen Tag in der Werkstatt verbringen, sie können sich aber auch für mehr Patientenkontakt und den Maßraum entscheiden, für IT oder für  Haltungs- und Bewegungsanalyse. Ein Mitarbeiter, der sich in der Werkstatt schwer tut, kann sich in einem dieser anderen Aufgabenfelder als begabt erweisen und ganz wesentliche Aufgaben übernehmen.

Wenn sich jemand aber dauerhaft für keinen Bereich in der Orthopädieschuhtechnik interessiert und immer nur sagt: „ich kann dies nicht, ich kann das nicht“ und er dauerhaft Lustlosigkeit ausstrahlt, etwas dazuzulernen, dann muss man schon überlegen, ob es nicht für beide Seiten besser ist, wenn sich die Wege trennen.

Man hört ja oft, dass sich die Umgangsformen einiger junger Menschen aus Sicht der Älteren sehr verändert haben. Von welchen Schwierigkeiten wird Ihnen da berichtet?

Erst einmal möchte ich betonen, dass es viele Auszubildende gibt, bei denen es gut läuft und auf die das, worüber wir jetzt sprechen, nicht zutrifft. Bei den schwierigeren Fällen aber kann es vorkommen, dass der Lehrling schon ganz grundlegend nicht umsetzt, was der Lehrmeister verlangt. Das fängt schon mit den Grundformen der Höflichkeit und Pünktlichkeit an. Es gibt Menschen, die von alleine nicht grüßen oder kaum den Mund aufmachen oder bei denen man fast das Gefühl hat, man müsse sie loben, wenn sie pünktlich kommen. Der Ausbilder kann aber nicht nachholen, was in der Erziehung versäumt worden ist. Früher hat es Unpünktlichkeit auch gegeben, aber da wurde dann entsprechend darauf reagiert und zu Hause konnte der Auszubildende wenig Verständnis für sein Verhalten erwarten.

Neu ist, dass sich heute nicht selten die Eltern an uns wenden, wenn sie sich Sorgen um ihren Nachwuchs machen, und Probleme ansprechen. Das ist etwas, das sich in unserer Gesellschaft sehr verändert hat, und mit dem sich Ausbilder und Lehrer auch auseinanderzusetzen haben. Ich haben den Eindruck, dass es eine gewisse Tendenz in unserer Gesellschaft gibt, den jungen Menschen immer mehr Verantwortung abzunehmen. Sicher geschieht das aus einem Gedanken der Fürsorge heraus, aber ich denke, man tut ihnen keinen Gefallen damit, wenn sie nicht lernen müssen, sich um ihre Angelegenheiten auch selbst zu kümmern – in diesem Fall: sich selbst an den Lehrlingswart oder den Chef zu wenden.

Haben es Auszubildende aus Ihrer Sicht heute einfacher oder schwerer als früher?
Darauf finde ich keine eindeutige Antwort. Ich denke schon, dass die Anforderungen an die Prüfungen weniger hoch sind als früher, dass die Azubis insgesamt mehr an die Hand genommen werden und dass auch genügend Zeit in der Ausbildung da ist, um die Inhalte zu lernen. Trotzdem fällt mir auf, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die irgendwie überlastet erscheinen, so wie man es vielleicht eher bei Menschen in mittlerem Alter vermuten würde. Ich habe den Eindruck, dass sie teilweise unter einem enormen Druck stehen, vielleicht auch gesellschaftlicher Art, von dem ich nur vermuten kann, woher er kommt.

Früher hat man sich für eine Ausbildung entschieden, vielleicht auch vor dem Hintergrund der elterlichen Berufe oder dem, was sich gerade angeboten hat, und hat sich da erstmal durchgebissen, auch wenn es einem vielleicht nicht so richtig gut gefallen hat. Heute haben die jungen Menschen scheinbar eine unendliche Auswahl an Möglichkeiten und stehen damit aber auch unter dem Druck, sich für das Beste zu entscheiden. In unserer Gesellschaft, besonders auch in den Social Media, wird ihnen vermittelt, dass sie alles aus sich machen können, wenn sie sich nur genügend anstrengen, sich auf allen Ebenen selbst optimieren und immer und überall die richtige Wahl treffen – und gleichzeitig gilt es als angesagt, entspannt und locker zu bleiben.

Wenn dann etwas nicht so gut läuft, nicht so viel Erfolg, Glück oder auch Geld bringt, wie man sich das vorgestellt hat, könnte ich mir vorstellen, dass man da leicht an sich selbst zu zweifeln beginnt und sich immer wieder fragt, ob man das Richtige gewählt hat oder sich noch umentscheiden sollte.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass die jungen Menschen, und nicht nur sie, eine Vielzahl an Zielen und Idealen haben, die sich teilweise nicht miteinander vereinbaren lassen. Viel Geld verdienen, aber auch viel Freizeit haben. Erfolgreich im Beruf sein, aber nicht zu viel Verantwortung übernehmen. Eine Führungsposi­tion bekommen, aber viel Zeit für die Familie haben. Individuell sein, aber auch angesagt sein und alles möglichst reibungslos funktionieren lassen. Diese Pole sind schwer in Einklang zu bringen. Ich denke, damit hat es die heutige junge Generation nicht einfach, ihren Weg zu finden.

Was macht für Sie das Besondere an der Orthopädieschuhtechnik aus – und warum können Sie diesen ­Beruf jungen Menschen empfehlen?
Ich finde, dass dieser Beruf unheimlich vielseitig ist und dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Neigungen und Interessen darin das Richtige für sich finden können. Ich kenne zum Beispiel viele Auszubildende, denen der Kundenkontakt sehr viel Freude macht – und dass sie für die Menschen etwas schaffen können, das ihnen dabei hilft, mit ihren Schmerzen und Beschwerden besser klarzukommen oder wieder mobiler zu werden.

Wer handwerkliches Geschick hat, kann sich hier auch so richtig austoben. Und wer sich für neue Technologien interessiert, wird mit der zunehmenden Digitalisierung ganz spannende Entwicklungen in der Branche miterleben können. Es kann auch sehr viel Spaß machen, in interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten und den Austausch mit Kollegen, Ärzten, Podologen und Physiotherapeuten zu haben. Wenn man will, kann man sein ganzes Berufsleben lang dazulernen oder zum Experten in Spezialgebieten werden. Und wer gut ist, hat sehr gute Berufsaussichten und ist auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei allen Ausbildern, Lehrern, Kollegen, Prüfern und Innungen bedanken, die sich mit großem Engagement dafür einsetzen, jungen Menschen das zu vermitteln. Und ich freue mich über jeden, der sich bewusst dafür entscheidet, einem Lehrling die handwerkliche, technische und soziale Vielseitigkeit unseres Berufs in seinem Betrieb nahezubringen.

Herr Klein, vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Andrey Popov/Adobe Stock
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