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6. Dezember 2023
Redaktion
ZUKUNFT HANDWERK

Kongress für das Handwerk geht in die zweite Runde

Vom 28. Februar 2024 bis zum 1. März 2024 findet in München die zweite ZUKUNFT HANDWERK statt. In seiner zweiten Ausgabe rückt der Kongress, der Praktiker, Start-ups, Wirtschaft und Politik mit Handwerksbetrieben zusammenbringt, die aktuellen Themen, Herausforderungen und Chancen des Handwerks in den Fokus. Im ICM in München wird mit dem Bereich Innovationsparcours und Robotik zudem eine interaktive Erlebniswelt geschaffen, in der man die Zukunft des Handwerks erfahren und mit eigenen Händen testen kann.
Foto: GHM

Das Handwerk steht heute vor vielfältigen Herausforderungen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bis hin zu hohen Energiekosten reichen. In seiner zweiten Auflage setzt der Kongress daher zwei zentrale Themen in den Mittelpunkt, um diesen Herausforderungen zu begegnen:

Arbeits- und Fachkräftemangel: Der Kongress bietet umfassenden Input und Live-Werkstätten zu Themen wie Nachwuchsgewinnung, modernem Recruiting, Frauen im Handwerk, Inklusion sowie Kooperationen und Netzwerken.

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Handwerksbetriebe erfahren praxisnah, welche Chancen sich durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Robotik und Automation ergeben und wie sie diese nutzen, um sich zukunftssicher aufzustellen.

Praktische Einblicke in die digitale Handwerkszukunft

Der Bereich Innovationsparcours und Robotik ist ein High light des Kongresses. Hier erleben die Besucher hautnah, wie digitale Fertigungssysteme das Handwerk unterstützen können. Beispielsweise wird ein Malerroboter präsentiert, der durch die Integration von künstlicher Intelligenz eine herausragende Genauigkeit erzeugt. Andere Robotersysteme zeigen Prozesse aus der handwerklichen Praxis wie Schweißen, Schleifen oder ähnliche eindimensionale Tätigkeiten.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Co-Robotik. Co-Roboter sind speziell darauf ausgelegt, Handwerker in ihrem täglichen Arbeitsablauf zu unterstützen. Sie können ohne aufwendige Programmierung genutzt werden. Die Co-Roboter arbeiten nicht isoliert, sondern kooperieren unmittelbar mit dem Menschen und können vor Ort getestet werden.

Ein weiteres Highlight sind Exoskelette: Sie können angezogen werden und helfen bei schwierigen Tätigkeiten wie beim Heben von schweren Lasten und können so Krankheiten vorbeugen. Hinzu kommen die neuesten Entwicklungen im 3D-Druck und ein täglicher Hackathon, bei dem alle Kongressteilnehmer austesten können, wie Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag im Handwerk erleichtert.

Hybrides Format für optimale Vernetzung

Der Kongress setzt auf ein modernes Format: Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2023 bietet er auch 2024 eine Ausstellungsfläche sowie zwei Bühnen im International Congress Center München. Ein digitaler Stream aller Programmpunkte steht über eine digitale Plattform und neu auch mobil über eine App zur Verfügung. Diese App erleichtert nicht nur den Zugriff auf Tickets, Ausstellerlisten und das Programm, sondern ermöglicht auch einfaches Netzwerken mit Video-Calls und die Veröffentlichung von Stellenausschreibungen über das integrierte Job Board, sodass Besucher und Aussteller gleichermaßen profitieren.

Programmdetails werden in Kürze auf zukunfthandwerk.com zur Verfügung stehen.

Foto: Andrey Popov/Adobe Stock
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